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Laut dem IFS ist der Wäschetrockner das Elektrogerät, durch das in den Jahren von 2012 bis 2017 die meisten Brände ausgelöst wurden.
28. November 2018
Ratgeber
Vorsicht Brandgefahr

Elektrogeräte wie Smartphones, Toaster und Wäschetrockner werden nahezu täglich genutzt. Sind sie jedoch veraltet, defekt oder werden sie nicht sachgemäß betrieben, können sie im schlimmsten Fall sogar einen Wohnungsbrand verursachen. Erschreckend: Jeder zweite durch Elektrizität verursachte Brandschaden wird durch Elektrogeräte wie Wäschetrockner, Fernseher oder Kühl- und Gefriergeräte verursacht. Das ergab eine Untersuchung des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung e.V. (IFS). Wie Sie Bränden vorbeugen und wie Sie sich vor den finanziellen Folgen eines Brandes schützen, erklären wir hier.

Ist der Wäschetrockner eingeschaltet, sollte man das Haus nicht verlassen. Viele denken, dass in der Zeit schon nichts passieren wird. Das ist ein Irrglaube. Denn ein defektes Kabel kann ausreichen, um einen Brand auszulösen. Ist beim Trockner ein Kabel defekt, werden die Pole der Spannungsquelle direkt miteinander verbunden. Da sich dem Strom kein Widerstand entgegensetzt, steigt dann die Stromstärke so sehr an, dass sich die Leiter erhitzen und es zu einem Kurzschluss kommt. Die Folge ist ein Brand. Bis die Feuerwehr eintrifft, können die Flammen schon einen Großteil der Einrichtung zerstört haben. Ein defektes Kabel ist aber nur eine von vielen Brandursachen bei Elektrogeräten. Installationsmängel, eindringende Feuchtigkeit und Produktionsfehler gehören ebenfalls dazu.

Einfache Verhaltensweisen können schützen

Schon mit ein paar einfachen Verhaltensweisen lässt sich die Brandgefahr minimieren erklärt. Bei Elektrogeräten wie Toaster oder Waschmaschine empfiehlt es sich, nach dem Gebrauch den Stecker zu ziehen. Denn die erhöhte Luftfeuchtigkeit im Zimmer kann ebenfalls einen Kurzschluss verursachen. Wenn der Wäschetrockner oder die Spülmaschine eingeschaltet ist, sollte man das Haus nicht verlassen, um im Notfall eingreifen zu können. Und auch Smartphones und Tablets sollten nicht über Nacht oder unbeaufsichtigt aufgeladen werden, da der Akku überhitzen und in Brand geraten kann. Wenn Sie einen Mangel an einem Ihrer Elektrogeräte feststellen, benutzen Sie es unter keinen Umständen weiter und bringen es zum Fachhändler. Zusätzliche Sicherheit bieten Rauchmelder in allen Räumen.

So einfach beugen Sie Brandschäden durch Elektrogeräte vor:

  • Stand-by-Modus vermeiden und das Gerät lieber ausschalten
  • Mehrfachsteckdosen nicht überlasten
  • Nach Gebrauch eines Elektrogeräts den Stecker ziehen
  • Bei einem aufziehenden Gewitter ebenfalls die Stecker ziehen
  • Nicht das Haus verlassen, wenn die Waschmaschine oder der Trockner läuft
  • Smartphones und Tablets nicht über Nacht oder unbeaufsichtigt aufladen
  • Defekte Geräte vom Fachhändler überprüfen lassen
  • Keine brennbaren Materialien in der Nähe von Elektrogeräten aufbewahren
  • Rauchmelder in allen Räumen anbringen

 

 

Welche Versicherung zahlt?

Damit bei einem Brand nicht auch noch ein finanzieller Schaden entsteht, sollte man sich mit den passenden Versicherungen gegen die Folgen von Brandschäden schützen. Eine Hausratversicherung sollte ohnehin jeder abgeschlossen haben. Die Hausratversicherung greift beispielsweise, wenn ein Feuer neben dem Wäschetrockner auch noch die Badezimmereinrichtung zerstört hat. Über die Wohngebäudeversicherung sichern Hausbesitzer Schäden am Haus, Gartenhaus und an der Garage ab. Wichtig ist bei einem Schadenfall, sofort den Versicherer zu benachrichtigen. Im Idealfall können Sie ihm bereits Fotos vom Schadenfall sowie eine Liste aller beschädigten Gegenstände übermitteln, damit er sich einen ersten Überblick verschaffen kann.

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