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31. August 2018
Ratgeber
Autor: Azubi-Team – Jana Uphus
Hotel Mama ist vorbei

Die erste Ausbildung steht an? Das Studium liegt zu weit von Zuhause entfernt? Oder ihr habt einfach keine Lust mehr, bei euren Eltern zu wohnen? Dann solltet ihr je nachdem schnell etwas ändern! Ab in die eigenen vier Wände!

Das Erwachsensein klopft an

Zunächst steht die Frage an, ob ihr lieber alleine oder mit anderen zusammenwohnen möchtet. Könnt ihr euch vorstellen, gegebenenfalls mit Fremden, einem Freund oder dem festen Partner eine Wohnung zu suchen? Ich habe zunächst das WG-Leben ausprobiert, durfte aber schnell feststellen, dass dies keine Lösung auf Dauer für mich ist. Gerade zu Beginn der Ausbildung bei der Provinzial Rheinland war es aber eine super Lösung für mich, da ich noch niemanden aus der Stadt kannte.

Daneben solltet ihr euch auch darüber Gedanken machen, wie groß die Wohnung sein soll, ob ihr einen Balkon oder vielleicht ein Fenster im Bad bevorzugt. Hierbei solltet ihr zwischen den unabdingbaren und den „nice to have“-Dingen unterscheiden. Ich habe damals eine Liste erstellt und alles ausgeklammert, was für mich kein Ausschlusskriterium war, zum Beispiel eine bereits möblierte Einrichtung oder ein großes Bad. Ihr werdet schnell merken, dass eine Wohnung, gerade in Großstädten, sehr kostenintensiv ist und dieser Schritt gut durchdacht werden muss. Denn keinem ist geholfen, wenn du in deiner Traumwohnung lebst, aber kein Geld mehr für Freizeitaktivitäten oder Grundnahrungsmittel übrig hast.

Eigenständigkeit ist teurer Luxus

Im Fall, dass euch nicht genügend Geld zur Verfügung steht, hilft manchmal eine Absprache mit den Eltern oder näheren Verwandten, vielleicht können sie euch ein wenig finanziell unterstützen. Falls eure Erziehungsberechtigten noch Kindergeld bekommen, da ihr euch vielleicht noch in eurer Ausbildung oder Studium befindet, würdet ihr dieses als kleine Unterstützung erhalten. Je nachdem wie hoch euer Ausbildungsgehalt ist, kann es sogar sein, dass ihr Unterstützung vom Staat bekommt, hierbei empfiehlt es sich, einfach mal beim nächstgelegenem Amt nachzufragen, ob dir etwas zusteht.

Zu jedem Topf gibt es eine passende Wohnung

Das Thema „Haustier“ könnte auch nochmal ein Problem darstellen. Viele Vermieter mögen es nicht, wenn Katzen oder Hunde mitgeschleppt werden, da diese meist mit Lärm und Dreck assoziiert werden. Ich musste damals eine Mieterselbstauskunft vorm Einzug ausfüllen, in der ich angeben sollte, welche Tiere miteinziehen oder welche Instrumente ich spiele. Tipp an der Stelle: Lieber mal das Schlagzeug bei Mama lassen, bevor der erste Monat vorüber ist.

Gerade in Großstädten ist es sehr schwer eine Wohnung zu finden, daher nicht verzweifeln, falls es beim ersten Mal nicht klappt. Am besten so viele potenzielle Wohnungen wie möglich anschreiben, eine findet sich immer.  Nicht zu vergessen sind auch die Versicherungen, die ihr unbedingt im Hinterkopf behalten solltet. Am besten erkundigt ihr euch, ob sich beispielsweise eine Hausratversicherung für euch lohnt. Diese versichert viele eurer Gegenstände im Falle eines Feuers, Einbruchs, Leitungswasserschadens oder Sturms. Falls ihr denkt, dass ihr noch gar nicht so viel Wertvolles besitzt, könnt ihr auch einfach angeben, welche Gegenstände sich in eurem Inventar befinden und ausschließlich diese werden dann versichert.

Zieht ihr nur vorübergehend für die Ausbildung von Zuhause aus und euer Hausrat „hält sich in Grenzen", dann seid ihr weiter über die Hausratversicherung eurer Eltern abgesichert. Das gilt auch für die Privathaftpflichtversicherung. Erst, wenn die Ausbildung beendet ist, braucht ihr eine eigene.

Wie ihr seht, gibt es beim Auszug einiges zu beachten und dies ist längst nicht alles! Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben, an wieviel man alles denken muss. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß bei diesem Schritt und ganz viel Glück und Geduld bei der Wohnungssuche!

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