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12. Dezember 2018
Ratgeber
Absicherung gegen Naturgefahren

Ein kaputtes Wohnzimmer nach einem Sturm, ein zerstörter Garten und Überschwemmungsschäden an der Garage – Naturkatastrophen verursachen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Hauseigentümer sollen sich deshalb gut versichern. Aber auch für Mieter sind Schäden durch Naturgefahren riskant: Sie können sich nicht bei allen Schäden auf die Versicherung ihres Vermieters verlassen. Das gilt insbesondere für den eigenen Hausrat.

Das Orkantief FRIEDERIKE Anfang des Jahres 2018 und die Starkniederschläge im Mai dieses Jahres, die eine Spur der Verwüstung hinterließen, sind vielen noch gut in Erinnerung. Klimaforscher rechnen damit, dass schwere Unwetter und Überschwemmungen in Zukunft immer häufiger werden. Damit Mieter vor den finanziellen Folgen solcher Elementarschäden richtig geschützt sind, ist vor allem der richtige Versicherungsschutz entscheidend. 

Haus und Garten – vom Vermieter geschützt
Werden beispielsweise durch einen Sturm ganze Bäume im Garten entwurzelt, die Fassade des Hauses und die Gartenmöbel des Mieters beschädigt, kommt die Versicherung des Vermieters für Aufräumarbeiten im Garten und Reparaturkosten am Gebäude auf. Die Gartenmöbel gehören allerdings zum Hausrat des Mieters und müssen auch von ihm abgesichert werden. Die Versicherung kommt allerdings nur für die Schäden auf, wenn die Möbel nach einer Unwetterwarnung geschützt untergebracht und trotzdem bei dem Unwetter zerstört wurden.

Hab und Gut richtig abgesichert
Eine Hausratversicherung ist für jeden Mieter unerlässlich. Denn sie sichert die Wohnungseinrichtung bei Schäden durch Feuer, durch Leitungswasser aber auch durch Naturereignisse wie Hagel, Sturm und Blitzschlag ab. Allerdings sichert nicht jede Hausratversicherung alle Naturgefahren gleichermaßen ab. Um auch bei Hochwasser, Starkregen und Erdrutschen abgesichert zu sein, sollten Mieter einen zusätzlichen Elementarschutz abschließen. Wenn dann eine Überschwemmung den gesamten Hausrat in der Wohnung zerstört, kommt die Versicherung nicht nur für das beschädigte Mobiliar auf, sondern erstattet auch den Wiederbeschaffungswert der zerstörten Einrichtungsgegenstände.

Eine Teilkaskoversicherung ist unerlässlich
Nicht nur der eigene Hausrat kann bei einem Unwetter zerstört werden. Nach starken Regenfällen mit Überflutung kann plötzlich auch die Garage unter Wasser stehen und das eigene Auto beschädigen. Der Vermieter kommt dann für die Sanierung der Garage auf, nicht aber für Schäden am Auto des Mieters. Damit bei einer Überschwemmung der Garage das eigene Auto geschützt ist, ist für den Mieter eine Teilkaskoversicherung erforderlich.
Ob Schäden in der Wohnung oder am Auto, Mieter sollten in jedem Fall die Schäden an ihrem Eigentum mit Fotos oder Videos festhalten und umgehend die Versicherung informieren. Außerdem sollte auch eine Liste der zerstörten und beschädigten Gegenstände erstellt werden.

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