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© Provinzial Rheinland Fleißige "Gärtner" beim Tag des Baumes: v.l. Heribert Piel, Geschäftsführer der GSE, Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen mbH, Essener Bürgermeister Rudolf Jelinek, Farah Moussawi, Initiatorin des Projektes, Ratsherr Rolf Fliß (GRÜNE), Marita Krüssel, Umweltmanagerin Provinzial Rheinland und Umweltdezernentin Simone Raskob.
28. April 2017
Engagement
Autor: Laura Reichenbachs
Von Baum bis Ball

Die Provinzial Rheinland war wieder in Sachen Engagement aktiv – und dafür in ihrem Geschäftsgebiet unterwegs:

Auf einer großen Grünfläche am Rande des Weltkulturerbes Zeche Zollverein wurden im Jahr 2016 insgesamt 30 Spender-Bäume stellvertretend für die 30 Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Charta der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1948 gepflanzt. Jeder Spender-Baum steht dabei stellvertretend für ein Land. Ein letzter Baum wurde nun zum Europäischen „Grüne-Hauptstadt“-Jahr in Essen, am Tag des Baumes 2017, gepflanzt. Diesen letzten Baum spendete die Provinzial Rheinland. Mit gutem Beispiel voran: Mit der symbolischen Baumspende leistet der Regionalversicherer einen Beitrag zur Klimaneutralität und zeigt Verantwortung für die Menschen in der Region.

Back to the roots: Der Tag des Baumes

Der internationale Tag des Baumes wird jedes Jahr mit feierlichen Baumpflanzungen begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Er geht zurück auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton. Dieser beantragte 1872 bei der Regierung von Nebraska die "Arbor-Day-Resolution", die innerhalb von zwei Jahrzehnten in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither traditionell Bäume gepflanzt.

An den Ball, fertig, los: Bolzplatzhelden gehen in die fünfte Saison

Auf insgesamt neun Bolzplätzen in Düsseldorf wird seit Sommer 2013 regelmäßig gekickt, um Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 14 Jahren kostenloses Fußballtraining zu ermöglichen. Die Provinzial Rheinland begleitet das Projekt vom ersten Tag an und trägt die Patenschaft für drei Bolzplätze in Wersten, Garath und Benrath.

Mit dem Eröffnungstraining vor fünf Jahren auf dem Fürstenplatz in Düsseldorf-Stadtmitte fiel der Startschuss für das Projekt „Bolzplatzhelden“, das auf Initiative der BürgerStiftung Düsseldorf ins Leben gerufen wurde. Die Idee: Den Schulkindern soll in ihrer gewohnten Nachbarschaft professionelles und vor allem kostenloses Training geboten werden – ganz unkompliziert und ohne vorherige Anmeldung, auch während der Ferien.

Das Tor ist eckig, der Ball ist rund,...

Sobald der Düsseldorfer Kickernachwuchs einen Fußball sieht, ist er nicht mehr zu stoppen: mit dem Ball über das Spielfeld flitzen, den Gegner hinter sich lassen, ein Tor aus treffsicherer Entfernung schießen. Durch das Projekt "Bolzplatzhelden" werden die Nachwuchskicker von morgen nicht nur gefördert, sondern Kicker-Karrieren im Kleinen geebnet. Ex-Fortuna-Spieler und Bundesliga-Profis trainieren die Kleinen und zeigen ihnen, wie sie noch mehr aus sich herausholen: Talente erkennen, Bewegung fördern, Träume wahr werden lassen.

Die Vorstandsvorsitzende der BürgerStiftung Sabine Tüllmann zieht nach fünf Jahren positive Bilanz. Das Engagement aller Beteiligten habe Früchte getragen. Das Angebot wird gut angenommen: „Wir erreichen Kinder aller Nationen sozusagen direkt vor ihrer Haustür“. Die Kinder lernen spielerisch zu kommunizieren. Dadurch sind Sprachbarrieren zwischen den Kids kein Thema. Die Trainingseinheiten finden auch während der Ferien statt, denn auf die Bolzplatzhelden ist Verlass.

...ein Spiel dauert 90 Minuten

Die Kinder und Jugendlichen kommen durch die Bolzplatzhelden in Kontakt mit Gleichaltrigen aus der Nachbarschaft oder angrenzenden Stadtteilen. Dabei geht es den ehemaligen Bundesligaspielern mit all ihrer gesammelten Spielerfahrung aus 2000 Erstligaspielen nicht darum, auf Talentsuche zu gehen, sondern darum, dass die Kinder ihren Spieltrieb und Bewegungsdrang ausleben können, statt nur digital unterwegs zu sein: Werte vermitteln, füreinander da sein, den inneren Schweinehund überwinden. Dabei ist es eher die Ausnahme, dass die Kinder schon in einem Verein spielen. Die meisten Familien können es sich kaum leisten, die Mitgliedsbeiträge für ihre Kinder zu zahlen, oder aber die Eltern haben nicht die Möglichkeit, ihre Kinder zum Training zu bringen.

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