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11. Juli 2017
Ratgeber
Autor: Gabi Wrede
Tierisch gut abgesichert

Vom Hundeschwimmen im Freibad über den Besuch beim Tierfriseur bis hin zur Massage: Vielen Menschen liegt das Wohl ihrer vierbeinigen Freunde sehr am Herzen. Und sie lassen sich das auch etwas kosten: Rund 9,1 Milliarden Euro geben Deutsche jährlich für Heimtiere wie Hunde, Katzen oder Hamster aus. Das ergab eine Untersuchung der Universität Göttingen.

Auch Vierbeiner brauchen Versicherungsschutz

Um kein finanzielles Risiko einzugehen, sollten sich Herrchen oder Frauchen aber auch Gedanken um die Absicherung von Schäden machen, die Dritten durch das Tier entstehen könnten. In Deutschland gibt es rund fünf Millionen Hunde, jedoch nur gut zweieinhalb Millionen Haftpflichtversicherungen für Hundehalter. Denn viele Herrchen und Frauchen verdrängen bei aller Tierliebe, dass Waldi, Fiffi und Co. ein unbändiges Risiko darstellen – und die Verantwortung trägt der Mensch.  

Auch wenn die meisten von euch für eure geliebten Vierbeiner die Hand ins Feuer legen würden: Schnell ist auch bei gut erzogenen Tieren mal etwas passiert. Es geht nicht nur darum, dass ein Hund jemanden durch einen Biss verletzten könnte, der Vierbeiner kann beispielsweise auch einen Verkehrsunfall verursachen, weil er unvermittelt auf die Straße läuft. Die Folgen für die Beteiligten sind oft schwerwiegend, für den Hundebesitzer können sie sogar existenzgefährdende Ausmaße annehmen. Kraft Gesetz seid ihr verpflichtet – unabhängig davon, ob euch eine Schuld trifft - den von eurem kaltschnäuzigen Liebling angerichteten Schaden zu begleichen

Die Haftpflicht für den Hund: Der Rundumschutz für den Tieralltag

Die Hundehalter-Haftpflichtversicherung schützt den Hundehalter vor solchen finanziellen Risiken. Während Katzen, Vögel und Kleintiere wie Hasen und Meerschweinchen in der Privat-Haftpflichtversicherung ihrer Besitzer automatisch mitversichert sind, müssen für Pferde und Hunde eigene Tierhalterhaftpflicht-Policen vereinbart werden. Diese schützt bei Schäden, die das Tier anrichtet - und springt auch für Gerichts- oder Prozesskosten ein, wenn überhöhte oder unberechtigte Schadenersatzansprüche erhoben werden.

In manchen Bundesländern ist der Abschluss einer Hundehaftpflicht-Versicherung Pflicht. In Nordrhein-Westfalen besteht ein Erfordernis für sogenannte „gefährliche Hunde“. Ansonsten nur dann, wenn der Hund eine Körpergröße von mindestens 40 cm überschritten hat oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreicht. Über die Tierhalterhaftpflicht-Versicherung sind neben den Besitzern auch Angehörige oder Freunde beim „Tier-Sitting“ abgesichert. Nicht mit eingeschlossen sind gewerbsmäßige Hüter – diese müssen eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen. Damit die Hundehalter auch beruhigt mit Wuffi in den Sommerurlaub fahren können, bietet die Police während dieser Zeit weltweiten Schutz.

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