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11. April 2017
Ratgeber
Autor: Gabi Scheidt
Schaffe schaffe sicher Häusle baue!

Langsam, aber sicher kommt er: Der Frühling. Er hatte temperaturmäßig schon einige vielversprechende Auftritte – das weckt die Vorfreude auf die schönen Tage. Im Frühling erwacht in der Regel die Natur zum neuen Leben, aber diese Jahreszeit ist nicht nur die Zeit der neu sprießenden Gewächse. Denn während der Frühlingsmonate fällt oftmals der Startschuss für den Bau des Eigenheims und neue Wohngebäude schießen aus den Böden.

Trautes Heim ist für viele das Glück allein: Im vergangenen Jahr gab es laut Statistischem Bundesamt rund 375.000 Genehmigungen für Wohngebäude in Deutschland. Was ihr als Bauherr auf keinen Fall vergessen solltet: Die Absicherung möglicher Schäden durch einen ausreichenden Versicherungsschutz. Denn mit dem Hausbau gehen Risiken einher, die über vorhandene Versicherungen nicht abgedeckt sind. Verletzt sich zum Beispiel ein Passant durch ein herabstürzendes Bauteil oder ein Kind beim Spielen auf der Baustelle, haftet ihr als Bauherren bei eventuellen Schadenersatzansprüchen – und das bereits, sobald ihr das Grundstück erworben habt. Die Privathaftpflichtversicherung schützt aber meist nur gegen Forderungen aus Schäden, die durch Umbau oder Renovierungen entstehen. Daher ist es wichtig, bereits vor dem ersten Spatenstich eine Bauherren-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die springt dann sowohl für Personen-, als auch für Sachschäden im Zusammenhang mit der Baustelle ein.

Baustelle ist eine Gefahrenstelle

Oft erhält der Bauherr auch Unterstützung von fleißigen Helfern aus dem Familien- und Freundeskreis. Die Hobby-Bauhelfer sollten sich also vorher informieren, ob aus Freundschaftsdiensten resultierende Schäden in ihrer Privathaftpflichtversicherung mit abgesichert sind. Bauherren und Helfer sollten auch an den Schutz ihrer eigenen Gesundheit denken. Gefahrenherde gibt es auf der Baustelle einige - vom rostigen Nagel bis zum Fehltritt in eine Baugrube. Im Schadenfall greift für Bauhelfer zunächst die gesetzliche Unfallversicherung. Freiwillige Helfer müsst ihr bis spätestens eine Woche nach Baubeginn bei der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft anmelden. Tut ihr das nicht, droht euch ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro. Die gesetzliche Versicherung für Bauhelfer kann allerdings nur eine Grundsicherung bieten. Für freiwillige Helfer und euch als Bauherren selbst ist daher eine private Bauhelfer-Unfallversicherung empfehlenswert.

Um das künftige Traumhaus bereits im noch unfertigen Zustand gegen Schäden durch Brand, Blitz oder Explosionen abzusichern, solltet eine Feuer-Rohbauversicherung abschließen. Auch durch Sturm, Starkregen oder Hochwasser kann der Bau geschädigt werden. Für diesen Fall ist eine Bauleistungsversicherung sinnvoll. Darüber können auch Schäden durch Diebstahl mit dem Gebäude fest verbundener Baumaterialien und Vandalismus abgedeckt werden. Ebenso kann das Glasbruchrisiko bis zum Bauende versichert werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Gebäude gegen Einsturz zu versichern.

Rundum abgesichert steht dem ersten Spatenstich dann nichts mehr im Wege!

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