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14. September 2017
Ratgeber
Autor: Gabi Wrede
Gut gerüstet die Welt entdecken

Ein oder mehrere Semester im Ausland zu studieren, gehört heute für immer mehr Studierende zum Pflichtprogramm. Am gefragtesten sind dabei die Mitgliedstaaten der EU, gefolgt von den Hochschulen in Übersee. Allem voran auf der Beliebtheitsskala: der amerikanische Kontinent.

Vor der Reise informieren

Wer ins Ausland geht, hat viel vorzubereiten. Da bleibt oftmals nur wenig Zeit, sich mit dem Thema Versicherungen zu beschäftigen. Dennoch ist es wichtig, noch vor dem Trip ins Ausland alle Fragen rund um den Versicherungsschutz zu klären. Besonders wichtig ist eine spezielle Auslandsreise-Krankenversicherung, denn Urlaubsversicherungen gelten nur für einen begrenzten Zeitraum. Innerhalb der EU sowie in europäischen Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, werden Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse zwar erbracht – dazu müssen Studierende eine entsprechende Anspruchsbescheinigung ihrer Krankenkasse vorlegen.

Rücktransport ist nicht inbegriffen

Dennoch gilt die gesetzliche Krankenversicherung nicht in vollem Umfang, denn die gewährten Leistungen entsprechen nicht immer dem deutschen Standard, sie richten sich nach den Gegebenheiten und Vorschriften des Gastlands. Hier gibt es von Land zu Land enorme Unterschiede. Ein Rücktransport ist grundsätzlich gar nicht versichert. Es empfiehlt sich eine zusätzliche Versicherung, die neben Behandlungskosten auch den Rücktransport nach Deutschland übernimmt. Wer als Stipendiat direkt gefördert wird, ist unter Umständen über das Stipendium bzw. den Träger krankenversichert. Hier gilt es, sich entsprechend zu informieren.

Haftpflichtversicherung sollte jeder haben

Ein wichtiger Begleiter ist auch die private Haftpflichtversicherung – denn selbst aus kleinen Unachtsamkeiten können hohe Kosten entstehen, wenn dabei Dritte geschädigt oder gar verletzt werden. Studentinnen und Studenten sollten zunächst klären, ob sie über ihre Eltern mitversichert sind. Falls nicht, so ist der Abschluss einer eigenen Police unbedingt zu empfehlen. Egal ob familienversichert oder eigene Police: Vor dem Start sollten sie sich beim Versicherer erkundigen, ob der Versicherungsschutz auch für die Dauer des Auslandaufenthalts besteht.

Unfallversicherung ist sinnvoll

Studenten sind in Deutschland durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, jedenfalls solange das Malheur an der Hochschule oder auf dem direkten Hin- oder Rückweg passiert. Unfälle in der Freizeit oder beim Sport sind nicht abgedeckt, und während eines Auslandssemesters gilt die gesetzliche Versicherung in der Regel gar nicht.

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