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06. Februar 2018
Ratgeber
Autor: Gabi Wrede
Gut abgesichert durch die jecke Zeit!

In den kommenden Tagen herrscht im Rheinland wieder Ausnahmezustand: Die fünfte Jahreszeit steuert in den rheinischen Hochburgen ihrem Höhepunkt entgegen. Wer jetzt sorgenfrei durch die jecke Zeit kommen möchte, sollte schnell noch seinen Versicherungsschutz überprüfen. Denn bei der Vorbereitung auf die tollen Tage zählt nicht nur ein gutes Kostüm, sondern auch das Wissen um die notwendigen Versicherungen. Ausgewiesene Karnevalisten sollten vor allem auf eine private Haftpflichtversicherung nicht verzichten. Sie kommt für Sach-, Personen- und Vermögensschäden auf, die der Versicherte beispielsweise aus Unachtsamkeit verursacht. Wird beim Zuprosten beispielsweise die staatse Uniform des Gardeoffiziers ruiniert, übernimmt die private Haftpflichtversicherung die Reinigungskosten.

Unverzichtbar ist im bunten Treiben auch eine private Unfallversicherung, denn der Besuch des Rosenmontagszuges kann schmerzhafte Erlebnisse mit sich bringen. Platzwunden und Prellungen sind keine Seltenheit, wenn Schokoladentafeln und Pralinenschachteln tief fliegen. Was viele nicht wissen: Wer sich beim Karnevalszoch oder auf einer Veranstaltung verletzt, kann in der Regel nicht den Veranstalter verklagen. Denn wer im Karneval unterwegs ist, kann damit rechnen, sagen die Gerichte.

Auch im Straßenverkehr lauern an Karneval einige Fallstricke. Klar ist: Im Straßenverkehr gibt es keine Narrenfreiheit! Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss darauf achten, dass weder die Sicht, noch das Gehör oder die Bewegungsfreiheit durch das Kostüm beeinträchtigt werden Wer sich beispielsweise mit Gesichtsmaske á la Batman, als Minion mit „Schweißerbrille“ oder gar mit Morphsuit hinters Steuer setzt, riskiert schnell ein Bußgeld. Bei einem Unfall kann es sogar richtig teuer werden, da der Versicherungsschutz unter Umständen wegen grober Fahrlässigkeit verloren geht. Spätestens am Aschermittwoch sollte maskiertes Autofahren dann komplett unterlassen werden, denn dann fällt der kostümierte Spaß am Steuer unter das gesetzliche Vermummungsverbot.

Und nicht vergessen: Wer im Karneval nicht auf alkoholische Getränke verzichten möchte, sollte sein Auto auf jeden Fall stehen lassen. Denn schnell wird beim ausgelassenen Feiern mit Kölsch und Alt auch die 0,3 Promillegrenze überschritten, so dass die Fahrerlaubnis in Gefahr gerät. Wer meint, sich nach einem Unfall unter Alkoholeinfluss auf seine Kfz-Versicherung verlassen zu können, könnte falsch liegen und auf dem entstandenen Schaden sitzen bleiben. Übrigens: Auch Beifahrer, die bewusst in den Wagen eines Betrunkenen steigen, haben mit Konsequenzen zu rechnen. Kommt es zum Unfall, sinkt der Anspruch aufs Schmerzensgeld.

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