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17. November 2015
Ratgeber
Autor: Redaktion des KFZ Kompass
Für eine bessere Beziehung zwischen Umwelt & Auto: Mehr Eigenverantwortung wagen!

Vor dem Hintergrund des technologischen Fortschritts existieren zunehmend alternative Antriebskonzepte in den Fahrzeugen auf unseren Straßen, auch wenn Autos, die durch Benzin oder Diesel angetrieben werden, insgesamt noch deutlich in der Überzahl sind. Fahrbare Untersätze mit Elektro,- Solar,- oder Wasserstoffantrieb gewinnen immer mehr an Bedeutung. Parallel ist eine umweltschonendere und spritsparende Fahrweise längst keine Vision mehr. Viele Autofahren beschäftigen sich ganz bewusst mit dieser Thematik, nicht nur mit Blick auf ihren Geldbeutel. Das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Rad auszuweichen, um Benzin zu sparen, kann als eine Art Trend bezeichnet werden. Des Weiteren sorgt der Gesetzgeber mit verschärften Regeln hinsichtlich der Abgaswerte, Umweltzonen und vielen weiteren Regeln für einen gewissen Rahmen, um die weiterhin äußerst belastete Beziehung zwischen unserer Umwelt und dem Automobil zu verbessern.

Alternativen aus erneuerbaren Energien

Über Jahrzehnte dominierten Benzin und Diesel weltweit als führende Kraftstoffe auf unseren Straßen. Mit der Jahrtausendwende wurden die Stimmen nach alternativen und vor allem erneuerbaren Antriebsarten immer lauter. Schon heute sind knapp 19.000 Elektroautos in Deutschland zugelassen. Dies entspricht einem Anstieg von über 100 Prozent in den letzten zwei Jahren. Auch andere und insbesondere erneuerbare Energiequellen wie Solarenergie und Wasserstoff werden immer populärer. Die Bundesregierung zielt auf einen Bestand an Elektro- und Hybridfahrzeugen in einem Rahmen von einer Million Pkw bis zum Jahr 2020. Ob diese Zielvorgabe einfach sehr ambitioniert ist oder angesichts der Faktenlage und der geschaffenen Voraussetzungen schlicht und einfach wenig mit der Realität zu tun hat, darüber wird es noch viele weitere Debatten geben.

Was kann ich zum Schutze der Umwelt beitragen?

Fakt ist: Jeder einzelne Kfz-Halter kann einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Umwelt beitragen. Unnötige Kurzstrecken müssen nicht mit dem motorisierten Gefährt zurückgelegt werden. Ein Umstieg auf das Fahrrad oder ein kleiner Spaziergang entlasten unsere Umwelt. Auch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel erfüllt diesen Zweck. Das Auto bleibt stehen und oftmals umgeht man damit Stress-Situationen im Stau, wenn zum Feierabend die Straßen mal wieder überfüllt sind. Wer trotzdem nicht auf sein Auto verzichten möchte, kann mit folgenden Tricks seinen Teil zum Umweltschutz beitragen:

  • Den Motor im Winter nicht warmlaufen lassen
  • Den Reifendruck regelmäßig prüfen, dass erspart unnötigen Verbrauch
  • Effektives Fahrverhalten durch frühes schalten und richtigem Bremsverhalten
  • Das Auto nicht unnötig beladen, um den Benzinverbrauch zu senken
  • An Bahnübergängen und roten Ampeln den Motor ausstellen
  • Kurzstrecken nicht mit dem Auto zurücklegen
  • Bildung von Fahrgemeinschaften
  • Beim Kauf des Kfz schon auf die Umweltfreundlichkeit achten

Umweltplakette und Umweltzonen

Im Jahr 2008 wurden auch in Deutschland die ersten Umweltzonen errichtet, in denen sich nur Fahrzeuge mit geeigneter Umweltplakette bewegen dürfen. Diese Plakette gibt es in drei verschiedenen Ausführungen: Eine rote (Stufe 2), eine gelbe (Stufe 3) und eine grüne (Stufe 4). Die entsprechende Einstufung des eigenen Gefährts kann im Fahrzeugschein eingesehen werden. Ein Ausflug in die entsprechende Umweltzone, ohne dass sich die benötigte Plakette am Kfz befindet, geht mit einem Strafgeld in Höhe von 80 Euro einher. Erhältlich ist die Plakette beim TÜV, in der Zulassungsstelle und in vielen Werkstätten.

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