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27. August 2020
Autor: Natascha Schmidt
Folgen des Klimawandels

Nicht zuletzt durch Jugendbewegungen und Klimaaktivisten hat die Diskussion über angemessene Reaktionen auf die Folgen klimatischer Veränderungen in den letzten Jahren die gesamte Gesellschaft erfasst. Denn eines ist klar: Extreme Wetterschwankungen und deren Auswirkungen sind deutschlandweit keine Seltenheit mehr. Damit ist es auch an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Dinge, die einem lieb und teuer sind, vor Extremwetter schützen kann. Wir geben euch Tipps zur Orientierung.

Extreme Wetterbedingungen können sich hierzulande auf verschiedenste Weise zeigen. „So kann Starkregen überall in Deutschland auftreten und Häuser unbewohnbar machen. Im Winterhalbjahr richten Stürme und Orkantiefs immer wieder schwere Schäden in weiten Teilen des Landes an.“ Aber auch plötzlich auftretende Gewitter können unerwartete Folgen haben, unter anderem durch Blitzschläge, sodass ein anfangs noch lauer Sommerabend teuer enden kann.

Eigeninitiative gefragt: So schützen Sie Ihr Zuhause

Deshalb ist es wichtig, Wettergefahren nicht zu unterschätzen und sich aktiv zu schützen.
Oft können so noch größere Schäden verhindert werden. Dafür ist es wichtig, sich stets über das Wetter zu informieren, um vorbereitet zu sein. Zieht zum Beispiel ein Sturm auf, gilt es folgende Fragen zu beantworten: Habe ich alle losen Gegenstände wie Gartenmöbel oder Blumentöpfe in Sicherheit gebracht, damit sie für mich und andere keine Gefahr darstellen? Ist das Hausdach gesichert und sind alle Fenster und Türen geschlossen?

Droht ein Gewitter, ist es ratsam, technische Geräte vom Stromnetz zu trennen und zusätzlich auf ein Überspannungsschutzgerät zu setzen. Ein Blitzableiter sollte ohnehin vorhanden sein. Zugleich sollten potenzielle Schwachstellen für das Eindringen von Wasser, wie Rohre und Abflüsse, durch Rückstauventile geschützt werden. Denn Starkregen geht zwar meist nur sehr lokal nieder, ist dadurch aber auch kaum vorhersagbar, und kann durch die extremen Regenmengen nahezu an jedem Ort in Deutschland ganze Häuser unbewohnbar machen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das gilt auch bei Kraftfahrzeugen. Autos sollten nur an Orten geparkt werden, wo sie möglichst gut gegen Regen, Überflutung, herabfallende Äste und Hagel geschützt sind. Garagen und freie Parkflächen eignen sich hier besonders gut. Entstehen trotzdem Schäden am Auto, springt die Teilkaskoversicherung ein.

Viele Hausbesitzer nicht ausreichend versichert

Auch wer sein Eigentum bestmöglich gegen Extremwetter schützt, kann erhebliche Schäden erleiden. Daher ist ein ausreichender Versicherungsschutz angeraten, der im Notfall greift. Für Hausbesitzer am allerwichtigsten ist die Wohngebäudeversicherung. Sie springt bei Schäden am Haus, Gartenhaus und der Garage ein, die unter anderem durch Blitzschlag, Stürme, Hagel oder Feuer entstehen können. Für Schäden an technischen Geräten und anderen Einrichtungsgegenständen kommt die Hausratversicherung auf. Um jedoch auch gegen die Folgen von Starkregen und Überschwemmungen abgesichert zu sein, müssen Wohngebäude-Policen oft um einen Zusatzbaustein erweitert werden, die so genannte Elementarschadenversicherung. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) besitzen allerdings nur 45 % der Gebäude in Deutschland einen solchen Schutz.

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