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10. Dezember 2019
Ratgeber
Autor: Natascha Schmidt
Extremwetter

Extreme Regenfälle können überall in Deutschland auftreten und Häuser unbewohnbar machen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland im Auftrag der Provinzial Rheinland unter rund 1.000 Wohneigentümern, besitzt allerdings nur jeder Dritte eine Elementarschadenversicherung, die gegen die Folgen von Starkregen und Überschwemmungen schützt.

Von den Hausbesitzern ohne Elementarschadenversicherung gab jeder Dritte an, er halte diese in seinem Fall für nicht notwendig (33%). Weitere 15% halten diese Absicherung für zu teuer. Rund einem Viertel der Befragten ohne Elementarschadenversicherung war hingegen gar nicht bewusst, dass es eine solche Absicherung gibt bzw. erklärte, ihnen sei noch keine entsprechende Versicherung angeboten worden (24%).

Gefahr von Starkregen wird unterschätzt

Dabei sind die Gefahren von Extremwetter wie Starkregen nicht zu unterschätzen. Extreme Regenfälle können ganze Ortschaften unter Wasser setzen und die Kanalisation überlasten. „Dann dringt das Wasser nicht nur oberirdisch ins Haus ein, sondern auch in Form von Rückstau über die Abflussrohe.“ Auf diese Weise könnten Häuser teilweise bis zur Unbewohnbarkeit beschädigt werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, dass praktisch jede Region in Deutschland von extremen Niederschlägen heimgesucht werden kann. Seit 2001 hat der Deutsche Wetterdienst mehr als 11.000 solcher Starkregenereignisse registriert. Darunter fasst der DWD alle Regenfälle, die in ihrer Intensität seltener als alle fünf Jahre in der jeweiligen Region vorkommen.

Gegen Elementarrisiken ist zusätzlicher Schutz erforderlich

Vielen Hausbesitzern ist sich jedoch nicht bewusst, dass sie möglicherweise ein Problem mit dem Versicherungsschutz gegen solche Wetterrisiken haben. Viele Wohngebäudeversicherungen, vor allem ältere Policen, beinhalten im Standardtarif keine Elementarschadenabsicherung. Sie schützen das Haus bei Feuer, Sturm, Hagel oder Blitzschlag, müssen jedoch um einen Zusatzbaustein erweitert werden, damit die Bewohner auch gegen die Folgen extremer Niederschläge wie Überschwemmung oder Rückstau geschützt sind.

Die Folgen von Extremwetter wie Starkregen können erheblich sein. Dann ist schnell die eigene Existenz und die der Familie bedroht. Wir raten deshalb jedem Hausbesitzer, den Versicherungsschutz mit seinem Berater gewissenhaft zu prüfen – insbesondere, wenn die Wohngebäudeversicherung schon vor mehreren Jahren abgeschlossen wurde.

Die Befragung

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 969 Personen mit Wohneigentum zwischen dem 18. November 2019 und 20. November 2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

 

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