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20. April 2018
Karriere
Autor: Maria-Luisa Teichert
Perspektivwechsel

Unsere Ausbildungsuhr dreht sich stetig und unaufhaltsam weiter. Wir befinden uns mitten drin im zweiten Lehrjahr und können behaupten, dass wir inzwischen ein Teil der großen Familie vom Provinzialplatz 1 geworden sind.

Was vor etwa ein dreiviertel Jahren aufregend und mit vielen offenen Fragen begann,  ist mittlerweile für uns alle zum Alltag geworden - wir können eigenständig und sicher arbeiten. Dennoch wird einem als Azubi bei der Provinzial nie langweilig. Man wird immer wieder vor neue, spannende Herausforderungen gestellt.

Neben der internen Ausbildung haben wir die Berufsschule in Bilk kennengelernt und einige Monate im Vertrieb sprich in einer Provinzial-Geschäftsstelle verbringen dürfen. 

Im Vertrieb haben wir einen ganz neuen Einblick erhalten. Wir konnten live miterleben, was es bedeutet, Versicherungen zu vermitteln und Kunden zu beraten. Hierbei kann man schon mal an die eine oder andere Grenze stoßen. Als Mitarbeiter im Vertrieb wird einem zunächst bewusst, dass der Kunde keine Versicherungsnummer ist, sondern ein Mensch, welcher mit all seinen Emotionen und Gefühlen vor einem steht – damit umzugehen, kann zu einer echten Herausforderung werden. Dennoch haben viele von uns erste Erfolgserlebnisse erleben dürfen, konnten selbst zu einem Abschluss kommen oder haben einem Kunden schlichtweg gut weiter helfen können. 

Und genau davon möchte ich euch gerne ein wenig erzählen...

Ein Sprung ins kalte Wasser

Meine Zeit im Außendienst unterschied sich noch einmal von der der meisten anderen Auszubildenden in meinem Lehrjahr.  Denn die Provinzial bot mir die Möglichkeit, die Praxisphase in einer Geschäftsstelle im südrheinischen Geschäftsgebiet zu verbringen. Dies hieß für mich, 119 km entfernt von der Hauptzentrale in Düsseldorf, in der ich bislang tätig war, und auch 119 km entfernt von meiner Familie und Freunden für drei Monate zu leben und zu arbeiten.  

Und so begann meine Reise im Januar 2017 in der Gebietsdirektion* Neuwied bei der dörflich gelegenen Geschäftsstelle von Gabriel Kamp in Dierdorf.
Also war für mich nicht nur die Herausforderung, eine neue Abteilung im Hinblick auf Versicherungen und Kollegen kennenzulernen, sondern auch erstmalig auf eigenen Beinen zu stehen und einen selbstständigen Haushalt zu bewältigen. Hierbei wurde ich im ersten Abschnitt des Außendienstblocks von einem Azubi begleitet, welcher damals auch im Raum Neuwied eingesetzt wurde.

Die Aufregung und sämtliche Bedenken, die ich vorab hatte, wurden mir in wenigen Tagen genommen. Ich wurde in der Geschäftsstelle von dem Geschäftsstellenleiter, einem Kundenberater, einer Vertriebsassistentin und einer Versicherungsfachfrau herzlich empfangen und von vornherein mit in den Arbeitsalltag eingebunden.  Schnell füllten sich meine zu Beginn mageren Vorstellungen und ich durfte miterleben, was es bedeutet, ein Mitarbeiter des Provinzial-Vertriebs zu sein.

Die Erwartung, ein detailliertes Bild von den Vorgängen zu bekommen, die ich bislang nur auf dem  Papier gesehen hatte, erfüllte sich vollkommen. Ich entwickelte in den ersten Wochen ein völlig anderes Verständnis für die Prozesse im Vertrieb. Das, was für mich bis zu dem Zeitpunkt selbstverständlich war, erwies sich als teilweise ziemlich aufwändig und kompliziert.
Im Vertrieb fliegen einem die benötigten Unterlagen nicht einfach so entgegen, sondern man muss sich mit den Menschen auseinandersetzen und ist auf deren Interesse und Aufgeschlossenheit angewiesen. So kann sich beispielsweise das Einholen einer Unterschrift für einen Versicherungsantrag auch mal ein paar Wochen in die Länge ziehen, wenn der künftige Versicherungsnehmer z.B. krank ist oder privat gerade andere Dinge im Kopf hat als die Provinzial.

Die Wohnsituation, die ich zu dieser Zeit hatte, war neben der selbstständigen Arbeit in der Geschäftsstelle mein absolutes Highlight. Ich stand erstmalig auf eigenen Beinen –  Tschüss  Hotel Mama! Einkaufen, Wäsche waschen und in der Bude klar Schiff machen – das alles gehörte ab sofort zu meinen täglichen Aufgaben.  Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich es gut hinbekommen habe und dennoch zu schätzen weiß, was mir ein Zuhause mit Eltern bietet und ich sehr dankbar bin, dass die Provinzial mir diese  Erfahrung ermöglicht hat. 

*Das Geschäftsgebiet der Provinzial Rheinland  ist in 11 Gebietsdirektionen aufgeteilt, die sich vor Ort vor allem um die Betreuung der Geschäftsstellen kümmern.

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