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10. August 2015
Ratgeber
Autor: Tammy Graetz
Urlaub? Aber sicher!

Die Koffer sind gepackt, die Sonnenbrille ist aufgesetzt:  Es kann losgehen -  ab in den Urlaub! Oder doch nicht? Bei all der Urlaubsplanung werden wichtige Versicherungen ganz gerne mal vergessen. Das kann im Schadenfall dann teuer werden. Hier ein paar Tipps, worauf man achten sollte, wenn es in die Ferien geht.

Bei einer Auslandsreise ist eine Auslandsreisekrankenversicherung unverzichtbar. Gerade dann, wenn das Urlaubsziel außerhalb der EU liegt und/oder in einem Land, das kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland hat, denn hier übernimmt die gesetzliche Krankenkasse keinerlei Kosten.

Urlaub fällt wegen Krankheit aus? Besser abgesichert!

Ebenfalls sinnvoll kann eine Reiserücktrittsversicherung sein. Diese erstattet die Kosten bei Nicht-Antritt der Reise wegen einer ärztlich attestierten Reiseunfähigkeit. Je teurer und langfristiger die Reise geplant ist, desto eher empfiehlt sich eine Reiserücktrittsversicherung, um nicht auf den Kosten sitzenzubleiben.

Fährt man im Urlaub einen Mietwagen,  empfiehlt sich eine Mietwagenhaftpflichtversicherung beziehungsweise eine sogenannte Mallorca-Police. Die Mietwagen sind zwar meist schon über das Unternehmen versichert, jedoch orientieren sich die Deckungssummen an den im Urlaubsland jeweils üblichen Mindestsummen. Bei einem Verkehrsunfall und/oder Personenschaden muss der Reisende die Differenz von Deckungs- und Schadenssumme aus eigener Tasche ausgleichen.  Eine Mallorca-Police beugt dem vor, in dem sie die Versicherungssumme für einen Mietwagen im europäischen Ausland auf deutsches Niveau erhöht.

Und falls das Gepäck mal verloren geht, eine Gepäckversicherung? Diese lohnt sich vor allem dann, wenn besonders wertvolles Gepäck mitgeführt wird, wie beispielsweise Designerklamotten. Verschwindet das Gepäck am Flughafen, so seid ihr bis zu einer bestimmten Höhe über die Fluggesellschaft versichert. Sollte in euer Hotelzimmer eingebrochen werden, so haftet die heimische Hausratversicherung. Zudem gilt die Gepäckversicherung nicht bei „grober Fahrlässigkeit“. Wie diese allerdings definiert wird, ist von Land zu Land unterschiedlich.

Wichtig im Gepäck: Liste mit den Notfall-Nummern

Generell gilt: Wer sich ganzjährig vernünftig absichert, braucht im Urlaub keine beziehungsweise  kaum zusätzliche Policen. Am besten macht ihr euch eine kleine Liste, auf der ihr für den Notfall Telefon- und Versicherungsnummern notiert. Wichtig sind die Nummern der gesetzlichen Krankenversicherung, der Auslandskrankenversicherung, der Hausrat-, sowie der Unfall- und Haftpflichtversicherung. Auch die Nummer des Kartensperrufs für EC- und Kreditkarten solltet ihr parat haben.

In diesem Sinne, schöne Ferien!

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