Provinzial & Branche

Ausstellungstipp: Köln – Feuer, Schutt und Asche

Wie sah Köln eigentlich nach der Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs aus? Und wie muss es gewesen sein, als Kind dort aufzuwachsen? In der Ausstellung Köln – Feuer, Schutt und Asche“ erinnert der Künstler Gerd Jansen in eindrucksvollen Bildern an das Leben einer Generation, die den Krieg in der Kindheit erlebt hat. Gefördert und unterstützt wird das Projekt u. a. von unserer Provinzial Kultur- und Sozialstiftung.

Die Tragödie einer alten Stadt und ihrer Menschen in Bildern von Gerd Jansen
Weil er als Kind die Bombenangriffe auf die Stadt Köln hautnah miterlebt hat und sie bis heute nicht vergessen kann, setzt sich der Kölner Künstler Gerd Jansen dafür ein, dass die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg lebendig bleibt. In der aktuellen Ausstellung im Kölner Landgericht mit dem Titel „Köln – Feuer, Schutt und Asche“ zeigt Jansen eine Annäherung an das kriegszerstörte Köln und thematisiert darin den Schrecken und die Brutalität des Krieges.

Ein Zeitzeuge berichtet
1942 in Köln geboren, hat Jansen als Kleinkind die ersten großflächigen Bombenangriffe auf seine Stadt hautnah miterlebt. Seine „Köln Bilder“ sind eine Art Zeitzeichen des Bombenterrors und der erlebten Kriegs- und Nachkriegskindheit. Die Ausstellung wird zum besseren Verstehen der damaligen Wirklichkeit durch eine Auswahl historischer Fotografien, Texte und Informationen ergänzt.

Die Ausstellung ist im Foyer und Treppenhaus des Justizgebäudes in der Luxemburger Str. 101, 50939 Köln, zu sehen und geht noch bis zum 27. April 2012.

 

 

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